Unsere Aktivitäten

 

Aktivitäten 2016/2017

Auch im Jahr 2017 möchten wir das kirchliche Leben und die Gemeinschaft innerhalb unserer Pfarrgemeinde

durch zahlreiche Aktivitäten fördern.

 

Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Aktivitäten in unserer Pfarrei.

23.06.2016: 19:30 Uhr - Zeit für Barmherzigkeit (1. Abend); Thema: Fremde beherbergen

 

Guter Auftakt von ZEIT FÜR BARMHERZIGKEIT

 

Gute Resonanz fand am vergangenen Donnerstagabend der Auftakt zur Reihe „ZEIT FÜR BARMHERZIGKEIT – 7 Abende zu Werken der Barmherzigkeit“ in der Schwandorfer Jakobskirche. Pfarrer Hans Amann begrüßte die zahlreichen Teilnehmer und bezeichnete das Heilige Jahr der Barmherzigkeit „als besondere Gelegenheit, der Barmherzigkeit Gottes zu begegnen und selber Barmherzigkeit zu üben“. Das Nachdenken über die Werke der Barmherzigkeit an sieben Abenden solle helfen, „das eigene Gewissen aufzuwecken und aufmerksam zu werden für die Nöte und Bedürfnisse der Menschen in unserer unmittelbaren Nähe und weltweit“.

 

Am ersten Abend ging es um das Werk „Fremde beherbergen“. Es sei eine, so Amann, „aktuelle und vordringliche Aufgabe, in und vor der wir stehen, und eine urbiblische und urchristliche dazu. Amann freute sich, Dr. Albert Schmid, den Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, als kompetenten Interpreten der Botschaft der Barmherzigkeit zum Werk „Fremde beherbergen“ begrüßen zu können. Der überzeugte und engagierte Christ war zehn Jahre (2000-2010) lang Präsident des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migration (BAMF) in Nürnberg.

Dr. Schmid sagte in seinem Lebens- und Glaubenszeugnis vor dem Hintergrund der biblischen Botschaft und der eindeutigen Weisung Jesu, es sei eine christliche Maxime, Fremde aufzunehmen und ihnen zu helfen heimisch zu werden. Er erinnerte daran, dass anfangs der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts jährlich jeweils bis zu 400.000 Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion und Kriegsflüchtlinge aus den Balkanstaaten bei uns eine neue Heimat gefunden hätten, also nahezu so viele Menschen, wie aktuell zu uns gekommen seien. „Christen sind Global Player“ so Schmid. Als solche seien sie geradezu prädestiniert und verpflichtet, sich der Integration von Flüchtlingen anzunehmen. Was damals möglich gewesen sei, sei auch heute zu schaffen.

An Handlungsimpulsen für Katholiken und alle Christen nannte Dr. Schmid:

  •       Eine mutige Katechese (Glaubensverkündigung) der Einen Welt, die das stark auf Materielles fixierte Denken in unserer Gesellschaft überwindet und soziale Werte stärkt.

  •       Den Widerstand gegen zentrale Lager für Flüchtlinge und Asylsuchende, „die dazu führen, dass sie weit weg von unserem Leben sind“ und den gleichzeitigen Einsatz für eine dezentrale Aufnahme aller.

  •       Ein dem Evangelium gemäßes Verhalten in Form praktizierter Caritas - „Seht, wie gut sie miteinander umgehen“ (vgl. Tertullian über die Urgemeinde): Also zum Zeugnis des Wortes muss das Zeugnis des Lebens kommen. Wichtig ist auch eine Ästhetik der Gesten als sichtbarer Ausdruck einer herzlichen Willkommenskultur.

  •       Neu sprachfähig werden in Fragen des Glaubens: Christen reden viel zu wenig davon, was sie trägt. Gerade das sei für den Umgang mit Menschen anderer Religionen sehr bedeutsam. Gerade auch viele hier angekommene Muslime wollen wissen, was den christlichen Glauben ausmacht.

  •       Sich an praktischen Hilfen für Flüchtlinge beteiligen: Sprachpaten, Begleitung von Behördengängen und Arztbesuchen, Hausaufgabenhilfe, gut erhaltene Möbel und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens weitergeben oder sammeln helfen, etc.

  •       Pfarrgemeinderäte bilden Integrationsteams, die die neuen Mitbürger im Gebiet ihrer Pfarrei aufsuchen und ihnen Hilfe zur Integration anbieten.

Mit dem stillen Bedenken der gehörten Botschaft der Barmherzigkeit vor dem im eucharistischen Brot gegenwärtigen Jesus, dem Anzünden einer Kerze vor der Monstranz, dem Lobpreis Gottes in Gebet und Gesang und dem Segen ging der nachdenklich und gleichzeitig Mut machende erste Abend von ZEIT FÜR BARMHERZIGKEIT zu Ende.
Jeder Teilnehmer erhielt am Ausgang noch eine Postkarte, auf der er an die Pfarrei zurückmelden kann, in welchem Engagement er sein Gesicht der Barmherzigkeit zeigt.

Der zweite Abend folgt am Donnerstag, 14. Juli 2016 um 19.30 Uhr, zum Werk der Barmherzigkeit „Durstenden zu trinken geben“. Zu Gast ist Maria Baumer aus Muschenried.

 

Juli 2016:

 

04. bis 8. Juli 2016: Pilgerreise nach Rom

 

Die vier Heiligen Pforten durchschritten

Rompilger der Pfarrei St. Jakob in Schwandorf mit Dekan Hans Amann wurden von Kardinal Gerhard Müller im Vatikan empfangen.

 

Die Pilger aus der Pfarrei St. Jakob mit Dekan Hans Amann in der ewigen Stadt Foto: Duscher

 

Zum „Jahr der Barmherzigkeit“ unternahm die Pfarrei St. Jakob eine fünftägige Pilgerreise nach Rom. Unter Leitung von Pfarrer Hans Amann flogen 21 Teilnehmer in die ewige Stadt. Das weltliche Rom mit herrlichen Plätzen und Brunnen und die historischen antiken Städten wie Forum Romanum, Kolosseum oder Pantheon waren ein Bestandteil der Reise, der Besuch der Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle für alle etwas Besonderes. Auf dem Programm stand auch ein geführter Spaziergang in den Vatikanischen Gärten, die besondere Blickwinkel auf die Kuppel des Petersdoms und andere vatikanische Gebäude freigeben und eine Oase der Ruhe im Vergleich zur lauten Stadt sind. Ein besonderer Moment waren die spirituellen Momente, die zu einer Pilgerreise gehören. So war das Durchschreiten der vier Heiligen Pforten in den Hauptbasiliken St. Paul vor den Mauern, Maria Maggiore, Lateran und Petersdom mit entsprechenden Gebeten und Denkanstößen von Pfarrer Amann für die Teilnehmer ein prägendes Erlebnis. Da in dieser Woche die Papstaudienz entfiel, fand Pfarrer Amann eine Alternative, die nicht selbstverständlich ist. Kardinal Gerhard Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation und ehemaliger Regensburger Bischof, lud die Gruppe auf Anfrage von Hans Amann ganz unkompliziert zu einem Besuch ein. Vorbei an der Schweizer Garde, die über diesen Besuch informiert war und über den Campo Santo, den deutschen Friedhof, gelangte man zum Sitz der Glaubenskongregation. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Geschenken erzählte Kardinal Müller von den Aufgaben der Institution, die für die Bewahrung und Förderung der Lehre der Kirche mit ca. 60 hochrangigen internationalen Mitarbeitern verantwortlich ist. Ein aus Würzburg stammender enger Mitarbeiter des Kardinals führte die Gruppe dann durch das Gebäude, in den Innenhof, in die Kapelle und zuletzt auf die Dachterrasse unmittelbar unter der Peterskuppel mit herrlichem Ausblick. Nach unzähligen Eindrücken war eine Landpartie in die wunderbaren Albaner Berge angesagt, die nach Nemi am gleichnamigen See führte, nach Castell Gandolfo und in den Weinort Frascati. Hier wurde zum Abschluss der Reise ein ganz besonderes Abendessen serviert. Bevor die Gruppe zum Flughafen fuhr, war das letzte Highlight ein Besuch in den Domitillakatakomben, wo Pfarrer Amann mit seinen Pilgern in einer kleinen Kapelle in den Gewölben einen Gottesdienst feierte, der für die Teilnehmer in dieser Umgebung zu einer neuen Erfahrung wurde. Pfarrer Amann war nicht nur geistlicher Reiseleiter, sondern fungierte als versierter Romkenner auch im weltlichen Rom als routinierter Gästeführer.

 

14.07.2016: 19:30 Uhr - Zeit für Barmherzigkeit (2. Abend); Thema: Durstenden zu trinken geben;

Referentin: Maria Baumer

 

Nachhaltigen Umgang mit Wasser angemahnt

Bei der Veranstaltungsreihe „Zeit für Barmherzigkeit“ in Schwandorf ging es um die wichtigste Ressource der Menschheit.

 

Quelle: Bild und Bericht - Mittelbayerische Zeitung v. 18.07.2016

 

Beim zweiten Abend der kirchlichen Veranstaltungsreihe „Zeit für Barmherzigkeit“ der Schwandorfer Stadtpfarrei St. Jakob stand das Bibelwort „Dürstenden zu trinken geben“ im Mittelpunkt der Betrachtungen und Gebete. Referentin Maria Baumer aus Muschenried bei Rötz sprach über ihre Erlebnisse aus mehreren Aufenthalten während ihrer 16-jährigen Tätigkeit als Diözesanvorsitzende der Katholischen Landjugend (KLJB) sowie der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im westafrikanischen Senegal.

Aus ihren persönlichen Erlebnissen bezeichnete sie den Zugang zu Trinkwasser als grundlegendes Recht für alle Menschen. In fünf „Impulse“, die zum nachhaltigen Umgang mit Wasser beitragen sollen, kleidete Baumer ihre Schlussfolgerungen. Die Menschen müssten ihren Lebensstil auf den Prüfstand stellen. Nachhaltiger Umgang mit Wasser sei nötig. Die Trennung von Trink-und Brauchwasser könne dabei die Ressourcen schonen. Müllvermeidung sei wichtig. Die Ozeane seien mit Plastikabfällen und Chemikalien verschmutzt. Die Einleitung von Schadstoffen müsse weltweit reduziert werden. Die Entwicklungsländer benötigten Nachhaltige Unterstützung bei ihren Bemühungen um Zugang zu sauberem Wasser . Wasser sei ein Lebensmittel und nicht als handelbare Ware anzusehen. Pastoralreferent Alfred Gassner geleitete durch den seelsorglichen Part, der im Papst Franziskus Gebet zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit mündete. Stadtpfarrer Hans Amann dankte allen Kirchenbesuchern für ihr Interesse an „Zeit für Barmherzigkeit“.

24. Juli 2016: 10:30 Uhr Patrozinium - anschließend Stehempfang am Kirchplatz

September 2016:

 

19.09.2016: 19:30 Uhr - Zeit für Barmherzigkeit (3. Abend); Thema: NACKTE bekleiden;

Referentin: Diana Schmidberger

 

 

Foto und Text: Ingrid Hirsch, Der Neue Tag v. 21.09.2016

 

„Jeder gibt das, was er hat, und verteilt es an die Menschen, die nichts haben“. Nach dieser Devise unterstützt der EMMA-Laden in Neunburg v.W. seit einem Jahr bedürftige Mitbürger. Zum Team gehört auch Diana Schmidberger, die das Projekt in der Jakobskirche vorstellte.

„Nackte kleiden“ gehört zu den sieben Werken der Barmherzigkeit. Die Direktorin der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg v.W. ist ehrenamtliche Helferin im Sekond-Hand-Shop in der „Vorstadt 20“. EMMA steht für „Einfache Mode mehrmals anziehen“. Die Idee stammt von Elke Reinhardt, der Rotary-Club Oberpfälzer Wald half bei der Anschubfinanzierung, der Ferienhof Heimerlmühle stellte die Räume zur Verfügung, E.on bezahlt den Strom für ein Jahr, die Stadtwerke liefern das Wasser, das Modehaus Becher besorgte die Erstausstattung und das Bayerische Rote Kreuz übernahm die Trägerschaft.

In der Kleiderkammer können alle einkaufen, die bedürftig sind: Flüchtlinge, kinderreiche Familien, Senioren mit kleiner Rente oder alle, die den Cent zweimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben können. Gegen einen geringen Beitrag bekommen die EMMA-Kunden Kleidung für Damen, Herren und Kinder, Schuhe, Handtücher, Bettwäsche und Spielsachen. Jacken kosten in der Regel acht Euro, Bedürftige zahlen die Hälfte.

„EMMA ist inzwischen zu einer Begegnungsstätte geworden“, sagt Diana Schmidberger. Die Besucher bekommen kostenlos eine Tasse Kaffee, während sich die Kinder in der Spielecke die Zeit vertreiben. Der Laden ist von Montag bis Freitag jeweils von 16.30 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können Spender Ware anliefern und Kunden einkaufen.

 

Oktober 2016:

 

13.10.2016: 19:30 Uhr: Zeit für Barmherzigkeit – 4. Abend

Am Donnerstag, 13. Oktober ist um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche der vierte der 7 Abende zu Werken der Barmherzigkeit. Dieses Mal lautet das Thema „“KRANKE besuchen“. Irene Duscher, stv. Pfarrgemeinderatssprecherin in St. Jakob, Mitglied des Krankenhausbesuchsdienstes der Pfarrei sowie des Patientenbesuchs-Teams des St. Barbara-Krankenhauses spricht über ihre Erfahrungen beim Besuch von kranken Menschen: Von der Freude, die sie erleben darf, vom Leid, das ihr begegnet, von der eigenen Ohnmacht, die sie aushalten muss, vom Licht der Hoffnung, das sie bringen kann, und vom Dank, den sie erfährt. Und sie möchte anderen Menschen Mut machen, selber auf kranke Menschen zuzugehen – in der Familie, in der Nachbarschaft, in der Pfarrei. Es tut jedem Kranken gut, wenn er menschliche Nähe erfährt durch ein gutes Wort, eine zärtliche Berührung oder eine Zeitlang miteinander Schweigen.

Im Anschluss ist wieder Zeit zum Bedenken der Botschaft der Barmherzigkeit vor dem in der Monstranz im eucharistischen Brot gegenwärtigen Herrn, ehe der Abend mit dem Lobpreis Gottes und dem Segen endet. Herzliche Einladung an alle.

 

Zeit für Barmherzigkeit mit Irene Duscher: Kranken Menschen Zuspruch geben

 

Quelle: Bild und Bericht - Mittelbayerische Zeitung (Fleißner) v. 18.10.2016

„Man gibt nicht nur, man nimmt immer auch viel Positives mit“, zog Irene Duscher ein erfreuliches Fazit aus ihrer „Montagsbeschäftigung“, dem Besuchsdienst im St. Barbara-Krankenhaus. Die Rentnerin mit Leidenschaft für Italien sprach im Rahmen der Vortrags- und Besinnungsreihe in der Pfarrkirche St. Jakob zum Werk der Barmherzigkeit „Kranke besuchen“.

„Du hast es gut, kannst jetzt tun und lassen, was du willst“, bekam Duscher seit ihrem Eintritt in den Ruhestand im Mai vor einem Jahr viele Male zu hören. „Natürlich wollte ich weiterhin Dinge tun, die meinem Leben auch bisher schon Sinn gegeben haben; daneben war ich auf der Suche nach etwas, bei dem ich Menschen intensiv in schwierigen Lebenslagen begegnen darf.“ So wuchs langsam der Gedanke, beim hiesigen krankenhauseigenen Besuchsteam einzusteigen.

Dieses ist kein professioneller, pastoraler Dienst – dafür gibt es im Krankenhaus Seelsorger. Aber ganz ausschließen wollte die Referentin diesen Aspekt nicht, denn „ich bin als Christin unterwegs“. Viele Fragen gingen einem durch den Kopf, die in der Erwartung gipfeln, den Dienst so auszuüben, dass dieser „ein Segen“ für die Kranken ist. Sich selbst „zurücknehmen“ sei wohl die schwierigste Aufgabe, dem kranken Menschen zuhören zu können über seine Krankheit, seine Familie und seine Ängste und Hoffnungen. Dazu aber gehören auch Verschwiegenheit und Zuspruch zu geben, falls es die Situation erfordert.

Irene Duscher gab wertvolle Hinweise und Tipps, wie man ein Gespräch mit Patienten beginnt und führt und antwortete auf Fragen, „warum man das macht“. Die Sprecherin begründete dies jeweils mit ihrer christlichen Motivation, wobei ihr abschließender Besuch immer der Krankenhauskapelle gilt, aber auch in die Cafeteria zu einem „großen Cappuccino“ führt.

November 2016:

14.11.2016: 19:30 Uhr - Zeit für Barmherzigkeit (5. Abend); Thema: Tote in Würde verabschieden

Referent: Dekan Hans Amann

Foto und Text: Rudolf Hirsch, Der Neue Tag v. 16.11.2016

 

"Der Tod ist der Übergang zum ewigen Leben, und der Sterbende tritt durch das Tor des Todes in das Leben". Pfarrer Hans Amann glaubt an die Wiederauferstehung. Deshalb sind ihm christliche Riten am Übergang vom irdischen zum ewigen Leben auch so wichtig.

 

"Tote bestatten". Diesem Werk der Barmherzigkeit widmete der Dekan seinen Vortrag am Montag in der gut besetzten Jakobskirche. Er beobachtet einen Verfall der Bestattungskultur und eine wachsende Unfähigkeit der Menschen, mit Trauer und Schmerzen umzugehen. "Die Frage nach dem ewigen Leben bei Gott rückt immer mehr in den Hintergrund", so der Geistliche.

 

Die letzte Etappe

Hans Amann verweist auf eine Umfrage, wonach nur noch die Hälfte der Christen an die Wiederauferstehung glauben. Deshalb wünscht er sich eine Rückbesinnung auf das christliche Menschenbild und den Glauben an das ewige Leben. Er tritt für religiöse Riten ein, betont die Bedeutung der Sterbesakramente als "Wegzehrung auf der letzten Etappe des irdischen Lebens" und ermuntert die Angehörigen zu einem würdevollen Abschied vom Sterbenden.

Der Tod eines Menschen ist für Pfarrer Amann "keine Privatsache". Bekannte, Freunde und Arbeitskollegen hätten ein Recht darauf, sich vom Verstorbenen in gebührender Form zu verabschieden. Zum Abschied gehöre auch die Teilnahme der Trauernden am Requiem.

 

Nicht anonym

"Urnenbestattungen stehen dem Glauben an die Auferstehung nicht entgegen", erklärte Hans Amann. Seine Kirche lehne allerdings anonyme Begräbnisse in Trauerwäldern ab, "die nicht die Kriterien eines Friedhofes erfüllen". Der Geistliche hört immer wieder die Bedenken: "Wer soll denn mein Grab einmal pflegen?" Mache da nicht eine Wandnische mehr Sinn? Dieses Argument lässt Pfarrer Hans Amann nicht gelten. Der Dekan meint: "Wir dürfen unseren Angehörigen schon zutrauen, dass sie sich um die Grabpflege kümmern".

Dezember 2016::

11.12.2016: 17:00 Uhr „Schwandorfer Advent“ – Konzert in der Pfarrkirche St. Jakob

Zum „Schwandorfer Advent“, einem adventlichen Konzert mit Liedern und Texten der Hoffnung am 3. Adventsonntag,

11. Dezember, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakob lädt die Pfarrei St. Jakob sehr herzlich ein.

Mit diesem Konzert lebt nach einjähriger Pause die große Tradition der Adventskonzerte in St. Jakob in neuer Weise

wieder auf.

Mitwirkende sind der Kirchenchor und der Kinderchor St. Jakob, Dagmar Spannbauer als Solistin, Veronika Wabra an

der Harfe, das Quartett Klangvoll (ehemalige Regensburger Domspatzen) und die VHS-Jugendblaskapelle.

Pfarrer Hans Amann spricht verbindende Texte.

Kartenvorverkauf in der Bäckerei Glaab ab 21.11.2016. Der Eintritt kostet 8 Euro. Abendkasse ab 16.00 Uhr

 

zum Plakat:

 

11.12.2016: 19:00 Uhr Feierliche Übergabe des Friedenslichts aus Betlehem

Am 3. Adventssonntag, 11. Dezember, wird um 19.00 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt das Friedenslicht aus Betlehem

durch Jugendliche der Pfarrei St. Jakob an die Bevölkerung feierlich übergeben. Mitgestaltet wird die Feier vom Kirchen-

chor St. Jakob. Von unseren Ministranten werden Friedenslichter im Becher mit Windschutzdeckel zum Preis von 2,00 €

zum Kauf angeboten, in denen das Friedenslicht sicher mit nach Hause genommen werden kann.

 

Januar 2017:

 

04.01.2017: 11:30 Uhr - Oberbürgermeister Andreas Feller empfängt Sternsinger                                       https://www.sternsinger.de/fileadmin/bildung/Bilder/dks/2017/2017_dks_segen_schwarz.jpg

 

Oberbürgermeister empfängt Sternsinger

Schöne Geste von OB Andreas Feller

 

Insgesamt rund 200 Sternsingerinnen und Sternsinger, überwiegend Ministranten sind derzeit im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um für notleidende Kinder in aller Welt zu sammeln. Seit 02.01. des noch neuen Jahres laufen die Sternsingeraktionen der Schwandorfer Pfarreien inclusive der Pfarreien Klardorf, Wiefelsdorf sowie der Expositur Haselbach. Erstmalig lud aus diesem Anlass der Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, Andreas Feller die Sternsinger aller Schwandorfer Pfarreien zur Segnung in das Rathaus ein, um anschließend für sie zu grillen. So machten sich ca. 120 Sternsinger aus dem gesamten Stadtgebiet, angeführt von Dekan Hans Amann, mit ihren Geistlichen, Pastoral- und Gemeindereferenten und Begleitern vom Marktplatz aus auf den Weg zum Rathaus, um der Einladung des OB zu folgen. In den vergangenen Jahren waren „nur“ die Sternsinger unserer Stadtpfarrei St. Jakob zum Rathaus gekommen, um eine Spende für die Sternsingeraktion zu erbitten, jedoch OB Andreas Feller wollte es in diesem Jahr anders, er wollte dass Sternsinger aller Pfarreien kommen.

 

Auch 30 Ministrantinnen und Ministranten unserer Pfarrei St. Jakob folgten der Einladung des Oberbürgermeisters. Sie waren am 05.01.2017 im Stadtgebiet unterwegs.

 

 

Oberbürgermeister Andreas Feller, der von dem Engel Alissa Nebel begleitet wurde, zeigte sich überrascht von der großen Anzahl der Sternsinger, die derzeit im Stadtgebiet unterwegs sind, freute sich aber auch dass sie so zahlreich seiner Einladung gefolgt waren. Gleichzeitig bedankte sich Dekan Amann für den Empfang in diesem schönen Rahmen.

 

 

Bundesweit beteiligen sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 59. Aktion Dreikönigssingen. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ heißt das Leitwort, das aktuelle Beispielland ist Kenia. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet, die inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

 

„Klimawandel“ im Mittelpunkt der 59. Aktion Dreikönigssingen

Mit ihrem Motto machen die Sternsinger überall in Deutschland auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. In weiten Teilen der Welt leiden Menschen unter den Veränderungen der klimatischen Bedingungen, die in manchen Regionen Kenias für eine extreme Trockenheit sorgen. Ausbleibender Regen entzieht den Menschen dort ihre Lebensgrundlagen.

Bei ihrer zurückliegenden Aktion hatten die Mädchen und Jungen zum Jahresbeginn 2016 bundesweit mehr als 46,2 Millionen Euro gesammelt. Rund 330.000 Sternsinger und rund 90.000 Begleitende hatten sich in 10.282 Pfarrgemeinden, Schulen und weiteren Einrichtungen beteiligt. In der Stadt Schwandorf sind in den 10 katholischen Pfarreien und der Expositur Haselbach an die 200 Sternsinger im Einsatz. Sie sammelten 2016 Spenden in Höhe von etwa 20.000 Euro.
Mit den gesammelten Spenden können die deutschen Sternsinger jährlich mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen. Durch ihr Engagement werden die kleinen und großen Könige zu einem Segen für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt. Der Freude bereitende, aber auch anstrengende Dienst der Sternsinger ist gelebte christliche Solidarität.

Nach dem Gruppenfoto vor der Tiefgarage des Rathauses bat OB Andreas Feller zur gemeinsamen Stärkung.

 

 

Dem Oberbürgermeister war wohl bewusst geworden, dass er bei einer so großen Zahl an Sternsingern nicht mehr grillen konnte, so bat er die Johanniter vom Ortsverband Schwandorf um Unterstützung, welche mit 9 „Mann“ Besatzung und dem Gerätewagen-Versorgung anrückte um die Sternsinger mit warmen Wienern und Tee zu versorgen.

 

 

Auch OB Feller legte mit Hand an, und sorgte dafür, dass sich auf jeder Wienersemmel ausreichend Senf oder Ketchup befand, bevor sich alle Gruppen gestärkt wieder auf den Weg in ihre Straßen machten.

 

05.01.2017: Sternsingeraktion 2017

 

                                                                

 

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ hieß das Leitwort der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen, und 30 Sternsinger der Pfarrei St. Jakob, überwiegend Ministranten, stellten dies eindrucksvoll unter Beweis.
Am Donnerstag waren die Kinder und Jugendlichen als Heilige Drei Könige gekleidet in den Straßen der Schwandorfer Innenstadt sowie in Krondorf und Richt unterwegs und brachten an unzähligen Türen ihren Segensspruch „20*C+M+B+17“, Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus an. Das Ergebnis ihres Engagements unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit!“ kann sich wahrlich sehen lassen: Rund 4.200 Euro kamen bei Aktion in der Pfarrei St. Jakob zusammen, mit denen benachteiligte Kinder in aller Welt unterstützt werden. Passend zu ihrem Motto stellten die engagierten Mädchen und Jungen damit klar: Sie bringen nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sind zugleich selbst ein Segen für die Kinder dieser Welt.

 

23.01.2017: 19:30 Uhr - Zeit für Barmherzigkeit (6. Abend); Thema: "Sich um Gefangene sorgen"

Referent: Pater Michael Schlemmer

 

"Barmherzigkeit bei Gefangenen zeigen"; Pater Michael berichtete in St. Jakob über seine Alltagsarbeit in der 750 Insassen fassenden Justizvollzugsanstalt

 

Dekan Hans Amann bedankt sich mit einem Präsent bei Pater Michael Schlemmer (links).
Quelle: Bild und Bericht - Mittelbayerische Zeitung (Fleißner) v. 25.01.2017

 

„Sich um Gefangene sorgen“. Dieses sechste von insgesamt sieben biblischen Werken der Barmherzigkeit stand am vorletzten Abend im Focus der Besinnungs- und Vortragsreihe „Zeit für Barmherzigkeit“ in der Pfarrkirche St. Jakob. Referent war Prämonstratenserpater Michael Schlemmer aus der Abtei Windberg, der seit nunmehr zehn Jahren in der JVA Straubing als Anstaltsseelsorger wirkt. Dem interessierten Zuhörerkreis vermittelte der Pater aus christlich-caritativer Sicht Impulse für den Alltag.

Dekan Hans Amann, mit Pater Schlemmer seit den 1990er-Jahren aus gemeinsamen Wirken in der Jugendseelsorge bekannt, räumte ein, dass es für Christen nicht so einfach sei „mit einer Welt, die uns eigentlich nicht vertraut“. Die stellvertretende PGR-Sprecherin Irene Duscher zitierte zum Thema das Jesuswort: „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. “Nach dem gemeinsamen Papstgebet zur heiligen Barmherzigkeit berichtete Pater Michael über seine Alltagsarbeit in der 750 Insassen fassenden Justizvollzugsanstalt.

Eine entscheidende Weichenstellung in der Gefangenenarbeit vollziehe sich laut Pater Michael oft durch Häftlings-gespräche. „Man kann offen reden, weil der Gefangene weiß, vonseiten der Seelsorger wird nichts weitergegeben“ – der Häftling kann sich also auch einmal „auskotzen“ über das, was er sonst nicht sagen kann (darf). Einschränkend vergaß der Referent nicht zu erwähnen, dass viele Gespräche in einem Monolog endeten – eine Folge der Kontaktarmut, die bei vielen Gefangenen gravierende Auswirkungen habe. Dabei erkannte Pater Michael durchaus die Bemühungen an, dem entgegenzusteuern. Gefangene können ihre Berufsausbildung fortsetzen und beenden, ein Studium machen oder auch Sport treiben.

Dennoch bleibt dem Häftling eine Menge Zeit, in der er Besuche empfangen kann und darf. Als Ansporn für „Menschen mit Zeit“ erwähnte Pater Michael den Geburtstag des Gefangenen, an dem kleine Geschenke mitgebracht werden könnten. Als Beispiel einer Eigeninitiative empfahl der Referent auch religiöse Anlässe für einen Besuch, wie die „Bibelabende einer „Emmaus-Gruppe“ in der Anstalt.

 

Februar 2017:

 

02.02.2017: Bischof aus Ghana besucht Pfarrvikar Dr. Stephen Annan

 

 

Bischof Matthew Gyamfi weilte einige Tage in Deutschland, um seine drei Priester, die in Deutschland Dienst tun, zu besuchen. Am 2. Februar hatte er zusammen mit Pfarrvikar Stefan den Bischof Rudolf in Regensburg besucht, ehe er zu einem Besuch in das Pfarrhaus St. Jakob in Schwandorf kam, wo ihn Pfarrer Hans Amann zusammen mit seinem Freund und Chauffeur Peter Stadler herzlich begrüßte. Bischof Matthew lässt alle Mitglieder der Pfarrei St. Jakob herzlich grüßen und dankt ihnen für die gute Aufnahme von Pfarrvikar Stefan als ihr Priester.

 

16.02.2017: 19:30 Uhr - Zeit für Barmherzigkeit (7. Abend); Thema: "Hungernde speisen"

Referenten: Frau Anna Hecht und Herr Gero Utz

 

Am Donnerstag, 16. Februar 2017 ist um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche der letzte der 7 Abende zu Werken der Barmherzigkeit. Die Reihe wird abgeschlossen mit den Thema: „HUNGERNDE speisen“. Zu diesem auch gesellschaftspolitisch äußerst dringlichen Thema sprechen Frau Anna Hecht, ehrenamtlich tätig in der Schwandorfer TAFEL und im Katholischen Frauenbund, und Gero Utz, seit 2002 Mitarbeiter im Kreiscaritasverband Schwandorf im Bereich der allgemeinen sozialen Beratung und seit ihrer Gründung Wegbegleiter der TAFEL. Beide berichten von ihrer Erfahrung, welche Not und Armut auch in der Stadt und im Landkreis Schwandorf zunehmend herrschen; sie zeigen auf, dass und wie die TAFEL durch den solidarischen Dienst vieler Ehrenamtlicher und durch Lebensmittel- und Geldspenden akute Not wenigstens teilweise lindern kann. TAFEL-Mitarbeit trifft eins zu eins das, was das Werk der Barmherzigkeit „HUNGERNDE speisen“ meint.

Im Anschluss an das Glaubenszeugnis ist wieder Zeit zum Bedenken der Botschaft der Barmherzigkeit vor dem in der Monstranz im Eucharistischen Brot gegenwärtigen Herrn, ehe der Abend und die Reihe mit dem Lobpreis Gottes und dem Segen enden. Herzliche Einladung an alle.

 

„Armut im Überfluss: Die Schwandorfer Tafel“.

Unter diesem Motto konfrontierten Anna Hecht und Gero Utz die Besucher des letzten Abends der Reihe „Zeit für Barmherzigkeit“ in der Pfarrkirche St. Jakob mit ihren täglichen Erfahrungen als Helfer dieser heute allgemein bekannten und beliebten Einrichtung aus Nächstenliebe und Samaritertum.

 

Anna Hecht und Gero Utz zusammen mit Dekan Hans Amann und dem Team „Zeit für Barmherzigkeit“ von der Pfarrei St. Jakob. Quelle: Bild und Bericht - Mittelbayerische Zeitung (Fleißner) v. 21.02.2017

 

Hecht und Utz stellten die Einrichtung zunächst vor. Mehr als 110 Frauen und Männer sind derzeit in den Ausgabestellen Maxhütte-Haidhof und Schwandorf – durchweg ehrenamtlich – beschäftigt. Hier können Menschen aus dem Landkreis

gegen einen geringen Betrag Lebensmittel erhalten, deren Haltbarkeitsdaten abgelaufen sind oder die aus Überproduktionen stammen. Die Ausgabestelle Schwandorf wird derzeit von rund 240 Kunden frequentiert – alleinstehende Menschen, die vielfach in Altersarmut leben, aber auch Familien mit zusammen über 170 Kindern. „Tafel“-Mitarbeiter wollen den Menschen Zuversicht geben und bieten ihnen „Teilhabe“ an, betonten Utz und Hecht übereinstimmend. Die Leute haben keine großen Ansprüche und seien allein schon über die Hilfe als solche froh, charakterisierten die Sprecher ihre Kunden. Auch hier leben viele Menschen in relativer Armut. Durch die Ausgabe nicht marktfähiger Lebensmittel werden die Ressourcen, die für deren Produktion verbraucht wurden, genutzt statt entsorgt. Auch folgt die Hilfe der Ehrenamtlichen in der Schwandorfer Tafel dem Gebot biblischer Traditionen der Barmherzigkeit, ohne dass darüber die Pflicht zur Bekämpfung der Armut vergessen wird. Schlussendlich sieht das Referenten-Tandem ein Beziehungsgeschehen darin, Menschen zu begegnen, ihnen emotionale Wärme zu vermitteln sowie sie teilhaben lassen und anzunehmen, wie sie sind.

 

„Die siebenteilige Reihe war ein gelungener Versuch, Werke der Barmherzigkeit in geeigneter Weise in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu stellen und selber aktiv werden zu können“ zog Dekan Hans Amann ein positives Fazit aus der Initiative in St. Jakob zum Jahr der Barmherzigkeit.

 

März 2017:

 

26. März 2017: 14:00 Uhr - gemeinsamer Kreuzweg der Schwandorfer Pfarreien durch die Stadt

 

Gläubige beten den Kreuzweg

Schwandorfer Pfarreien haben zu dem Glaubensbekenntnis aufgerufen. Fünf Stationen wurden in der Innenstadt angesteuert.

 

Quelle: Bild und Bericht - Mittelbayerische Zeitung (Alfred Merl) v. 27.03.2017

 

Die vierzigtägige Fastenzeit der Katholischen Kirche hat sich im Empfinden und Erleben der Menschen in den letzten Jahrzehnten gravierend verändert. Diese Vorbereitungszeit auf das österliche Hochfest muss sich die Kirche viel mehr als früher mit politischen und geselligen Veranstaltungen teilen. Dekan Hans Amman sah deshalb den gemeinsamen Kreuzweg, der „bewusst in der Öffentlichkeit gebetet wurde“, durchaus auch als Zeichen eines starken Glaubens und einer lebendigen Kirche.

„Bei der Gemeindemission im Jahr 2009 haben wir zum ersten Mal den Kreuzweg durch die Stadt gebetet und dieses Zeichen des Aufbruchs hat bis heute gehalten“, freute sich Dekan Hans Amann bei der Begrüßung der Gläubigen in der vollbesetzten Kirche St. Jakob. „Wir wollen den Kreuzweg gehen und beten im Gedenken an Jesu Leben, Leiden und Sterben. Wir wollen ihn aber auch beten im Angesicht der vielen Kreuze unserer Zeit, gedenken auch derer, die ein schweres Kreuz zu tragen haben und derer, die anderen helfen, ihr Kreuz zu tragen“, fuhr er fort.

Zum gemeinsamen Kreuzweg hatten die Schwandorfer Pfarreien St. Jakob, St. Paul, Kreuzberg und Herz Jesu, sowie die Pfarrei St. Andreas Fronberg eingeladen. Federführend war heuer die Pfarrei St. Paul.

Die Geistlichen der fünf Pfarreien, die Ministranten, die das Kreuz trugen und eine sehr große Anzahl Gläubiger zog von der Stadtpfarrkirche aus zu den weiteren Stationen vor der Spitalkirche, beim Marienheim, beim Elisabethenheim und am Marktplatz, wo das gemeinsame Abschlussgebet gesprochen wurde.

 

Der Kreuzweg

Als Kreuzweg bezeichnet man in der römisch-katholischen Kirche einen dem Leidensweg Jesu Christi nachgebildeten Wallfahrtsweg, der üblicherweise als Kreuzwegandacht an 14 Stationen gebetet wird.

Beim Kreuzweg durch die Stadt beteiligten sich fünf Pfarreien. Und auch an fünf Stationen wurde im Gedenken an Jesus gebetet und gesungen.

Entstanden ist der gemeinsame Kreuzweg bei der Gemeindemission 2009.

Den Kreuzweg hat ein Aufnahmeteam des Bildungssenders BR-Alpha aufgenommen, Sendetermin ist der 12. Juni im Rahmen einer „Woche der Ökumene“. 

 

April 2017:

 

07. April 2017: 15:00 Uhr - Palmbuschenbinden für Kinder im Pfarrsaal St. Jakob

 

09. April 2017: 10:30 Uhr - Palmweihe am Marktplatz mit Palmprozession,

                                                 Kinder bringen ihre bunten Palmbuschen mit

 

10. April 2017: 10:30 Uhr - Ökumenischer Kinderbibeltag

 

12. April 2017: 19:00 Uhr - Kreuzweg in Richt

Treffpunkt um 19:00 Uhr an der Bushaltestelle Grünwaldstraße/Gaisbergstraße

 

30. April 2017: 10:30 Uhr - Dankfeier der Ehejubilare

 

 

Am Sonntag feierten in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in einem festlichen Gottesdienst, der vom Kirchenchor mitgestaltet wurde, 19 Ehepaare ihr Ehejubiläum. Pfarrer Hans Amann gratulierte zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Jakob und ihrer Expositur Haselbach fünf Paaren zur Silberhochzeit (25 Jahre), vier Paaren zur Rubinhochzeit (40 Jahre), fünf Paaren zur Goldhochzeit (50 Jahre) und fünf Paaren zur Juwelenhochzeit (55 Jahre) und segnete sie einzeln. In seiner Predigt erinnerte er daran, dass in der Urkirche, als es das Christentum noch nicht gab, die Jesusfreunde als „der neue Weg“ bezeichnet wurden. Und er bezeichnete „eine im Glauben gewagte und geführte Ehe“ ebenfalls als einen Neuweg, da bei jeder Hochzeit zwei Lebenswege ineinander fließen. In 25, 40, 50 oder 55 Jahren gemeinsamer Wegstrecke sei die Liebe der anwesenden Ehepaare reifer geworden und zugleich jung geblieben. „Ihre Liebe ist jetzt grün und Silber, Rubin , Gold bzw. Juwelen besetzt zugleich“ meinte Amann. So sollten die Jubel-Ehepaare den Festgottesdienst feiern mit Dank und Bitte: „Gott und dem Ehepartner danken für die gemeinsame Zeit und Wegstrecke, für das Durchhaltevermögen und für die Geduld mit den Schwächen des anderen. Gott erneut bitten, dass ER mit seinem Segen auch in Zukunft ihre Schritte stärke und ihre Dankbarkeit füreinander sowie ihre Achtung voreinander bewahre und ihnen weiter Menschen auf den Weg schicke, die es gut mit ihnen meinen.“

Amann dankte den Jubilaren auch für das Wagnis, vor vielen Jahren öffentlich in der Kirche und vor Gott gesagt zu haben „Ich erwähle dich zu meinem Weggefährten“ und das Versprechen bis heute durchgehalten zu haben. Mit der Feier ihrer Jubelhochzeit machten sie auch jungen Menschen Mut, heute den Neuweg eines kirchlichen Eheversprechens zu wagen. Denn mit ihrer jung gebliebenen Liebe machten sie die Nähe und Wärme Gottes glaubhaft erfahrbar, von dem Martin Luther sagt: „Gott ist ein glühender Backofen voller Liebe.“ Amann wünschte den Jubelpaaren noch viele gemeinsame glückliche Jahre am Backofen Gott, dem nie die Glut ausgeht und der ihre Liebe und Ehe immer zu wärmen vermag.

Bei einem Empfang im Anschluss an den Gottesdienst ehrten Pfarrer Amann und die Pfarrgemeinderatssprecher Irmgard Bruckner (Haselbach) und Peter Gürtler (St. Jakob) die Ehejubilare noch mit einer Segens-Urkunde und einer Rose, ehe der Festtag mit einem vom Pfarrgemeiderat ausgerichteten Weißwurstessen in gemütlicher Runde mit zahlreichen Angehörigen ausklang.

 

Mai 2017:

 

07. Mai 2017: 19:00 Uhr - Maiandacht in Richt

Treffpunkt um 19:00 Uhr am Dorfkreuz

 

21. Mai 2017: 10:00 Uhr - Feierliche Erstkommunion

 

22. Mai 2017: 19:00 Uhr - Bittgottesdienst der Innenstadtpfarreien in der Pfarrkirche St. Jakob

 

23. Mai 2017: 19:00 Uhr - Bittprozession nach Richt

Treffpunkt um 19:00 Uhr beim Feuerwehrhaus in Krondorf, nach Ankunft um ca. 19:45 Uhr Eucharistiefeier im Brunnerhof

 

30. Mai 2017: 19:00 Uhr - Ökumenischer Gottesdienst im Gedenkjahr "500 Jahre Reformation" in der Erlöserkirche

 

31. Mai 2017: 21:00 Uhr - Maiandacht mit Lichterprozession in der Egerländer Straße

Treffpunkt um 21:00 an der Pfarrkirche St. Jakob